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PANELGARAGE NEWS

Natrium-Ionen-Batterie bei −40 °C getestet: Was das für den Kaltstart bedeutet

Hat eine Natrium-Ionen-Batterie den herkömmlichen Starterakku bereits ersetzt? Nein: Die Partner melden Prüfergebnisse und planen erst den nächsten Entwicklungsschritt.

Clarios, Altris und InoBat berichteten am 14. September über Prüfergebnisse für eine Natrium-Ionen-Technik. Sie ist für Anwendungen mit niedriger Spannung und hohem Leistungsbedarf in Pkw, schweren Fahrzeugen und weiteren Geräten gedacht. Nach Angaben der Unternehmen wurde die Kaltstartleistung bis hinunter zu −40 °C bestätigt. Das beschreibt einen Teststand, kein bereits erhältliches Ersatzteil.

Im Fahrzeug geht es um die Stromversorgung der Bordelektrik und um die hohe Leistung, die beim Starten benötigt wird. In der Branche sind 12- und 48-Volt-Systeme ein allgemeiner Bezugspunkt; die Partner nannten diese Werte jedoch nicht als Spezifikation ihrer Zellen. Die Nachricht betrifft keinen Traktionsakku, der ein Elektroauto antreibt. Aus ihr lässt sich auch keine größere Reichweite bei extremer Kälte ableiten.

Als Nächstes sollen die Partner Erfahrungen im Pilotmaßstab sammeln und die Kleinserienfertigung am Volta-Standort von InoBat in der Slowakei vorbereiten. Ein Datum für den Verkauf in großen Stückzahlen wurde nicht genannt. Für Autobesitzer und Fuhrparkverantwortliche ist deshalb vor allem die Perspektive interessant: Kaltstarts könnten künftig ein Einsatzfeld sein. Heute belegt die Meldung weder einen verfügbaren Natrium-Ionen-Starterakku noch einen Anlass, den üblichen Akku deshalb auszutauschen.